
Infos zu Bankinstitute und Versicherungen auf Mallorca
Bei der Wahl ihrer neuen Bank auf Mallorca, sollten sie überlegen welche Erwartungen man an die Bank hat!?
Möchte ich Online-Bankig, oder lieber einen persönlichen Ansprechpartner in meiner Umgebung?
In welcher Sprache kann ich mich verständigen?
Welche Bankgeschäfte will ich tätigen?
In welcher Höhe wird der Umsatz sein oder muss ich regelmäßig Gelder ins Ausland transferieren?
Welche Zahlungsart nutze ich am meisten?
Tipp! Das Bankinstitut jeweils in der Nähe des Wohnortes auswählen und sich über die speziellen Konditionen zu informieren.Vorteilhaft ist es auch eine Bank auszusuchen, in der in deutscher Sprache beraten wird.
Neben den vielen mallorquinischen und spanischen Banken gibt es auch ein paar Filialen deutscher Banken.
Auf Mallorca haben die Banken nur am Vormittag geöffnet von ca. 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr.
Bei einem anstehenden Mietverhältnis auf Mallorca informieren sie sich rechtzeitig bei ihrer Hausbank darüber, was ein IBAN bzw. ein BIC-Code ist.
Diesen Code benötigen sie bei Auslandsüberweisungen. Wichtig bei Auslandsüberweisungen ist eine genaue Überprüfung der Angaben auf dem Überweisungsformular, denn bei fehlerhaften Angaben können zusätzliche Kosten entstehen.
Sollten sie längerfristig eine Immobilie anmieten, ist es ratsam, ein Konto auf Mallorca anzulegen, um die Mietkosten, Versicherungen, Energiekosten, Telefon ect. per Dauerauftrag abbuchen zu lassen.
Selbst wenn Sie in Spanien nur Ihre Zweitresidenz unterhalten, werden Sie nicht umhinkommen, hier ein Bankkonto zu eröffnen und die eine oder andere Versicherung abzuschließen. Das Angebot der verschiedenen Anbieter und Dienstleister ist in Spanien ebenso unübersichtlich, wie in Deutschland. Auch hier gilt: Nehmen Sie sich für den Vergleich der jeweiligen Angebote unbedingt genügend Zeit, es bestehen teilweise erhebliche Preisunterschiede, gerade im Bereich der Standard-Versicherungen (KFZ, Haftpflicht, Hausrat- bzw. Gebäude, usw.).
Bevor Sie bei einer spanischen Bank oder Sparkasse ein Girokonto eröffnen, sollten Sie sich auf jeden Fall bei der für Ihre neue spanische Adresse zuständigen polizeilichen Meldebehörde eine "Residenten-Nummer" besorgen, wie sie das spanische Innenministerium im Rahmen des Beantragungsprozedere für die N.I.E. zuteilt. Grund: Wenn Sie bei einer spanischen Bank oder Sparkasse als offiziell nicht über eine spanische Aufenthaltsgenehmigung verfügender (EU-Ausländer )ein Girokonto eröffnen wollen, so ist dies zwar ohne weiteres möglich, jedoch wird man Ihnen in diesem Fall mindestens das Doppelte an Gebühren abkassieren. Die in Spanien zugelassenen Kreditinstitute führen zu diesem Zweck "Ausländerkonten". Freilich lassen sich diese "Ausländerkonten" nach Vorlage der "Residenten-Nummer"(N.I.E) unbürokratisch in ein "nationales Konto" umwandeln. Die Erfahrung zeigt, dass es von Vorteil sein kann, den städtischen Elektrizitäts - und Wasserwerken entsprechende Einzugsermächtigungen für die jeweils monatlich, bzw. zweimonatlich (Stromabrechnung) anfallenden Rechnungen zu erteilen. Das Gleiche gilt für die von Ihnen beauftragte Telefongesellschaft, falls Sie sich einen spanischen Festnetzanschluss besorgen.
Haus- und Wohnungsbesitzer müssen darüber hinaus an die in Spanien zwei Mal jährlich fällig werdende IBI (Impuesto sobre bienes inmuebles = Städtische, bzw. Gemeindliche Grundsteuer) und an die ein Mal jährlich fällige KFZ-Steuer (städtisch erhobene Impuesto de rodaje) denken. Bezüglich dieser beiden städtischen Steuern ist es ratsam, der Bank einen Dauerauftrag zu erteilen.
Grundsätzlich gibt es kein triftiges Argument, einer spanischen Bank oder Sparkasse zu misstrauen; in Spanien ansässige, aus der Heimat bekannte Kreditinstitute mit großen Namen müssen nicht zwangsläufig besser oder seriöser arbeiten; darüber hinaus handelt es sich, aus juristischer Sicht, auch bei diesen Unternehmen um spanische Firmen.




